Corona: Österreich untersagt Flüge nach Norditalien, Korea und in den Iran

Die österreichische Bundesregierung nimmt aufgrund des Coronavirus aktive Eingriffe in den Flugverkehr vor: Untersagt werden zwei Wochen lang Non-Stop-Flüge in den Iran, nach Südkorea, nach Bologna und nach Mailand.

Die Regelung wird nach Erklärung der Regierungsmitglieder sofort in Kraft treten. Betroffen sind die Fluggesellschaften Iran Air (Teheran), Wizzair (Malpensa), Lauda (Bergamo, Bologna), Austrian Airlines (Malpensa, Bologna), Korean Air (Seoul) sowie Asiana Airlines (Seoul, Carrier bietet derzeit nur Cargo-Verbindungen nach Wien an). Offen bleibt die Frage, ob Maschinen, die aktuell auf dem Weg von Wien nach Malpensa sind, noch mit Passagieren zurückkehren dürfen oder ferry fliegen müssen.

Auch wird es in Österreich zu verschärften Einreisebestimmungen kommen. Diese betreffen Personen, die gewisse Teile Chinas, Südkoreas und des Irans besucht haben. Nach Erklärung des Gesundheitsministers müssen diese ein ärztliches Attest vorlegen, das bescheinigt, dass sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Auch soll es an allen Grenzübergängen zu stichprobenartigen Gesundheitskontrollen, bei denen beispielsweise die Körpertemperatur gemessen wird, kommen. Ziel ist es, die Anzahl der Grenzgänge stark zu reduzieren. Ob Personen, die sich in den Corona-„Hotspots“ von Italien aufgehalten haben, ein Attest vorlegen müssen, blieb unbeantwortet. Nach Aussage der Regierung sollen die Maßnahmen derzeit nur China, Südkorea und den Iran betreffen.

Die Bundesregierung wird sich am Samstagvormittag auch zur aktuellen Lange der Austrian Airlines äußern, denn das Unternehmen brachte beim Arbeitsmarktservice einen Antrag auf Kurzarbeit ein. Betroffen sind bis zu 7.000 MitarbeiterInnen.

Quelle: austrianaviation.net